„Heimatkunde in Schmiedeberg“ – Landrat Michael Geißler auf Entdeckungstour durch Schmiedeberg
Am 04. August 2026 besuchte der Landrat Michael Geißler Schmiedeberg zu einer rund dreistündigen heimatkundlichen Wanderung.
Der Besuch folgte einer Einladung des Ortsvorstehers Maik Biber, der dem Landrat gemeinsam mit Kerstin Barthel und Peter Hickmann vom Ortschaftsrat sowie Stadtrat Falko Uyma, Katrin Hentschel von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, sowie Karsten Skupin, Referent des Landratsamtes, die Vielfalt Schmiedebergs präsentierte.
Ziel war es, Schmiedeberg vorzustellen, mit seiner Geschichte, den touristischen Highlights,
Vereinsleben sowie den Projekten welche in den letzten Jahren – insbesondere mithilfe von
Fördermitteln – entstanden sind oder derzeit entstehen.
Es begann eine vielfältige Route, Start war am Stadion Schmiedeberg, wo die Gruppe am Sportplatz, der Turnhalle sowie dem Bauhof vorbei ging – verbunden mit Hinweisen auf den Neubau, Fördermitteleinsatz und das 100-jährige Jubiläum der SG Stahl Schmiedeberg.
In der Kindertagesstätte am Molchgrund empfing uns Frau Jungnickel.
Neben der Besichtigung des Neubaus und des Spielplatzes gab sie Einblicke in die Tradition und die pädagogische Konzeption. Der Landrat war begeistert von der Einrichtung, dem
Neubau und dessen Räumlichkeiten, der Lage am Waldesrand und des Geländes mit seiner
Weitläufigkei,t auf welchen die Kinder jede Menge Platz haben.
Entlang der Straße am Molchgrund in Richtung Kirche wurde auch auf drängende Infrastrukturthemen aufmerksam gemacht, wie dem schlechten Straßenzustand und die immer wieder verschobene Straßenerneuerung.

Ein zweifelloser Höhepunkt war die Ankunft an der Kirche „Zur heiligen Dreieinigkeit“. Dort wurden wir von Reichsfreiherr Johann Ägidius von Alemann (1655–1719) empfangen. Dieser unterrichtete den Landrat von seinem Schaffen und Engagement zur Grundsteinlegung unseres heutigen Schmiedeberges.
Die Kirche hinterließ nachhaltigen Eindruck besonders mit Ihrer Helligkeit, Größe sowie der Anordnung der Sitzbänke, welche einen geraden Blick zum Altar zulassen.
Der Weg führte weiter zum Bauverein mit Blick ins Tal, nach Naundorf und auf den Brandweg. Über die Konsumtreppe, vorbei an Feuerwehr, Viadukt, Lutherplatz mit Lutherlinde und der Oberschule erreichte die Gruppe das Bürgerhaus.
Im Schulmuseum wartete Frau Lotze, im Gewand einer Oberlehrerin früherer Zeit, auf uns. Sie lud zu einer charmanten kleinen Schulstunde, auf den historischen Schulbänken, ein.
Vorbei an der Baustelle der Oberschule verschaffte sich der Landrat einen Eindruck vom aktuellen Baufortschritt.
Am Martin-Luther-King-Haus sowie Hammerhaus vorbei, ging es schließlich zurück zum Ausgangspunkt am Stadion.
Zum Abschluss ging es nach Naundorf zu einem Spaziergang durch den Park zu Ottos Eck. An diesem „schönen Fleck“ konnte Landrat Geißler bei einer Stärkung und Erfrischung am Turm den einmaligen Blick in die Landschaft genießen und mehr über die Geschichte und Feste an diesem Ort erfahren.

Zum Ende der Wanderung wurden dem Landrat eine Chronik sowie Informationsflyer überreicht.
Herzlicher Dank an alle Beteiligten!
Da es das Wetter an diesem Sommertag besonders gut mit der Gruppe meinte, gab es an den Stationen stets eine kleine Erfrischung.
Ein besonderer Dank gilt Frau Jungnickel, Frau Gudrun Hartmann, Herrn Pfützner sowie Frau Lotze für den überaus freundlichen Empfang, die Führungen und die gelungenen Vorträge an den jeweiligen Stationen!
Peter Hickmann (Ortschaftsrat)
